Chronik des Bündner Schützen-Veteranen-Verbandes

Am 16. April 1921 fanden sich im Restaurant Weisses Kreuz in Chur 7 Schützenveteranen ein und gründeten daselbst den Bündner Schützen-Veteranen-Verband. Gleichzeitig wurde beschlossen, als Sektion dem Schweizer Schützen-Veteranen-Verband beizutreten. Am 5. Juni fand dann die erste Generalversammlung statt. Man beschloss, einen Jahresbeitrag von 2 Franken zu erheben. Drei Jahre später, 1924 wurde die erste Standarte am Eidg. Schützenfest in Aarau vor dem General Herzog-Denkmal eingeweiht.

Der Verband erfreute sich bei den Schützen grosser Beliebtheit, sodass der Mitgliederbestand stetig anstieg und im Jahre 2005 mit seinen 866 Mitgliedern den bisherigen Höchststand erreichte. In der Zwischenzeit wurde auch der Jahresbeitrag stetig angehoben, sodass er jetzt bei 25 Franken steht.

Wenn früher die Generalversammlungen jährlich in einer andern Talschaft stattfand, hat man sich in den letzten Jahren darauf geeinigt, diese in Domat/Ems in der Kantine der Ems Chemie durchzuführen. Jedes Jahr finden gegen 250 Mitglieder den Weg zu diesem Verbandsanlass.

Jährlich führt der Verband sein Jahresschiessen durch. Dieses ist sozusagen das Kantonalschützenfest der Bündner Veteranen. Der zentralen Lage wegen findet das Jahresschiessen auf der Schiessanlage Rheinau in Thusis statt. Mit rund 400 Veteraninnen und Veteranen ist dieser Anlass zu einem beachtlichen sportlichen Ereignis geworden. Früher wechselte der Festort von einer Bündner Talschaft in die andere.

Ungefähr alle vier Jahre nehmen viele unserer Mitglieder an den Eidgenössischen Schützenfesten für Veteranen teil, die jeweils von einem Kantonalverband organisiert werden. Graubünden war 1993 Gastgeber für das Eidgenössische Schützenfest für Veteranen, welches in Chur durchgeführt wurde.
In den 91 Jahren seines Bestehens wurde der Verband von 14 Präsidenten geleitet. Seit einigen Jahren stellt unser Kanton den Präsidenten des Schweizer Schützen-Veteranen-Verbandes.


Der Präsident BSVV